Freitag, 14. August 2009

Wieder allein


Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Regenbogenbrücke.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.


Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist schönes, warmes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase hebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras!
Die Füße tragen es schneller und immer schneller!

Es hat dich gesehen!
Und wenn Du und Dein Freund sich treffen, nimmst Du ihn in die Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen!

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein….
nie wieder!




Baba Balu...
Posted by Picasa

Donnerstag, 23. Juli 2009

Weiter gehts.

Tag:30
mein metansatz ist mittlerweile 30 Tage alt. seit seinen gährstart hat sich einiges getan. Innerhalb 1 1/2 Wochen haben meine lieben Hefen ca. 2,5 kg Honig in alkohl verwandelt und das bloppen hat langsam nachgelassen. am ende der 2. woche kam ein klägliches blopp alle 2 minuten. zum ersten mal habe ich dann den behälter geöffnet in spannender erwartung was mich wohl erwartet (wortwiederholung...). hoffentlich hat sich kein schimmel gebildet... also deckel auf und luftanhalten und siehe da, kein schimmel *freu*. nachdem man sehr sauber arbeiten muss habe ich mit einen vorher abgekochten löffel mal gekostet und versucht nicht direkt in den behälter zu atmen, wegen keime und so. das zeug war recht stürmisch und hatte einen hohen säuregehalt aber im abgang schon eine leichte honignote.
also wieder 500g honig rein und gut schütteln. nachdem meine hefen wieder baumaterial bekommen haben, konnten sie auch wieder fleißig weiter hackln.
die prozedur wird jetzt wöchentlich wiederholt. langsam brauch ich dann aber meinen vinometer um die hefe langsam an das gährende zu bringen.....

Zwischendurch

ein kleines video zwischdurch.

Diego Stocco - Music From A Tree from Diego Stocco on Vimeo.




mehr dazu auf hier

Dienstag, 30. Juni 2009

Das Bloppen geht weiter

Tag 5: Vor 4 Tagen hat die Gärung gestartet und seit dem arbeiten meine lieben kleinen Hefen unerlässlich weiter und sind seitdem viel fleisiger geworden. Das "Blopp" kommt nun im Sekundenrytmus und wirkt irgendwie beruhigend zusammen mit meiner Wanduhr.
"Tick" "Blop" "Tack" "Blop" "Tick"....

Nur weiter so meine Lieben, macht fleißig Alkohol :)

Freitag, 26. Juni 2009

Freudiges Erwachen


3.Tag: Diesmal gut geschlafen. Die braven Hefen haben über Nacht brav gearbeitet, Die Kleinen scheinen garnicht müde zu werden :) . Es bloppt jetzt alle 3 Sekunden.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Es machte Blopp

und ich sah, das es gut war...

2. Tag: Hab heute nicht gut geschlafen. Habe gehofft die Gärung setzt in der Nacht noch ein und hatte ständig Alpträume. Irgendwas von: das Zeug gärt und es entsteht soviel Hitze das der Plastikbehälter schmilzt und ich ihn nicht mehr verwenden kann.....

Nach der anstrengenden Arbeit bin ich erwartungsvoll nach Hause gekommen in der Hoffnung die Gärung habe schon eingesetzt. Dengste. Irgendwann ist mir dann doch eingefallen,"ah, ein Mal täglich kräftig schütteln". Gesagt getan, nach 10 Minuten das Ding wieder abgesetzt. "Blopp" Hm, kommt das jetzt nur vom Schütteln? Scheint so das Blopp wiederholt sich nicht. :(
20 Minuten später wieder ein Blopp, 10 Sekunden noch eins. Perfekt der Tag ist gerettet. *freu*
hm, da tut sich Nichts



Supi, mein erster Blopp

Experimente

Nach wochenlangen Recherchen is es nun so weit und ich gehe unter die Brauer :) . Endlich unabhängig sein, oder so ähnlich.
Im laufe der Woche hab ich noch alle Zutaten besorgt, 6 kg Honig, Äpfel, 2 13 Literkanister, Hefe und was sonst so anfällt.
Na schon erraten was das wird? ....*hihi*

Tag1: endlich alles zusammen, oder doch nicht. Ah ich hasse das immer, ständig alles 10 mal überprüfen ob eh alles passt. Irgendwann hab ich dann einfach mal angefangen. Werkzeug abkochen und Markierungen an meinen Behälter setzen. Das war recht mühsam. Zuerst einen wasserfesten Stift suchen und ausprobieren ob der eh auch nicht verwischt. (Notiz an mich, nicht gleich nach dem man gemalt hat mit dem Finger drüber wischen.- Nach dem 3 mal hab ich mir gemerkt). Dann meinen neuen Messbecher mit 1 Liter Wasser an füllen und in meinen Behälter gießen und einen Strich machen sobald sich die Wasseroberfläche beruhigt hat.

Die neue Wohnung für meine Hefe

Das ganze 12 mal wiederholen. Die 13 Liter dann wieder ausleeren; eigentlich Wasserverschwendung tztz; und das Ding reinigen.

Endlich alle Striche fertig

Da hab ich ein nettes Rezept gefunden das schön desinfiziert, aber Vorsicht Kinder nicht allein zu hause nach machen.
1/2 Wasser
10g Kaliumpyrosulfit
2g Zitronensäure

Diese Brühe wird dann im Behälter kräftig geschwenkt das alles damit benetzt ist, ausleeren und trocknen lassen. Achtung!! Nicht daran riechen das greift tierisch die Schleimhäute an.
...nach 10 Minuten frischer Luft und hoffentlich regenerierter Schleimhäute und ohne verstopfter Nase gings dann weiter.

Wasser und 2,5kg Honig gut mischen. Dann hab ich "zermuste" Äpfel dazugegeben, Nährstoffe für meine kleinen Freunde, die Hefe und mit Zitronensäure bissi nach gesäuert. Noch mal schütteln, Deckel drauf fertig. Hoffentlich gehts den Hefen gut und die machen bald ihren Job.