Dienstag, 13. Mai 2008


Die, die mich kennen werden mir nicht glauben, aber ich war gestern fleißig. ?!?!?!?
Ich bin nämlich mit ein paar Freunden Wandern gewesen. Ziel war die Hohe Wand.

Also mal am Feiertag um 6 aufstehen und fertig machen. Um 8 Uhr gings dann los. Zuerst nach Traiskirchen fahren und das Auto wechseln. Dann gings weiter nach Neustadt und haben den Rest abgeholt. Wie schon von Chris gewohnt war er nicht pünktlich und haben mal 20 Minuten gewartet; er musste noch seine Wäsche aufhängen *rolleyes*. Nachdem das erledigt war gings weiter Richtung Hohe Wand.
Endlich dort angekommen gings dann los, wo wollen wir denn eigentlich hin? Nach einer kurzen inspektion der angeschlagenen Wanderkarte stand es fest, Chris will den Steingartenweg (oder so ähnlich sehen). Von der Autofahrt und den Fussweg zu Wanderkarte erschöpft schaute ich noch schnell nach wie weit das sein soll. "Puh, 0,6 km. Das ist aber schon weit." Nach 600 Meter Marsch neben der Straße waren wir endlich dort. Der Steingartenweg. Wie sich errausstellte waren das im Stein befestigte Stahltreppen und -Plattformen die mal hinunterführten und dann wieder hinauf.



Nach 15 Minuten (plus Fotopause bei einer kleinen Höle) waren wir am Ausgangspunkt angekommen. Dann gings weiter Richtung Herrgottsschnitzerhaus, ächtz, noch mehr gehen.
Wie sich dann aber herausstellte war der Weg gar nicht so schlimm. Von der Straße zweigte schon bald ein Wanderweg ab und es ging auf einen Waldweg weiter. Dort war es zwar kühler als auf der Straße aber mir fehlte trotzdem ein motorisiertes, selbstfahrendes Gefährt oder eine Rolltreppe. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an das monotone Füße bewegen und ich konnte dann langsam damit beginnen die Natur zu genießen.
Zuerst mal nur den Boden betrachten. Danach bisschen den Vögeln zuhören und dann später den Kopf heben und sich langsam umschauen. Nur nicht zu viel Eindrücke auf einmal aufschnappen. Sonst wird mein Hirn überlastet und ich drehe durch. :)
Irgendwann sind wir dann zu diesen; wir nannten es einfachheitshalber; Schnitzlhaus angekommen und dort wurde dann ausgiebig gegessen und Landschaft genossen.


Nach dem Essen dachte ich dann schon langsam ans umdrehen, wir waren ja dann doch schon 3 Stunden unterwegs. Doch Chris wollte noch weiter. Also auf nach Dreistetten, angeblich nur 30 Minuten entfernt. Wieder ein Waldweg, diesmal aber extrem steil und kaum zeit zum Landschaft genießen, nur auf den Boden schauen und aufpassen wo man hintritt und ja nicht an den Rückweg denken.
Nach 1 1/2 Stunden hatten wir den Fuß der Hohen Wand erreicht und es ging wieder hinaus aus dem Wald. 45 Minuten später waren wir dann bei einen Bauernhof und dort sah ich dann zum ersten mal lesbische Kühe :) . Leider kam dann dort auch der Entschluß wieder umzudrehen. Also wieder umdrehen und retour, den ganzen Weg wieder hinauf. Wo ist bitte der Aufzug. Halbtot bin ich dann Oben mit den Anderen beim Schnitzlhaus wieder angekommen. Das ganze T-Shirt durchgeschwitzt. Wasserreserven wurden aufgeüllt und dann gings weiter zum Auto. Zum Glück nur noch leicht bergab.
Beim Auto angekommen gings dann Ereignislos nach Hause. Nächstes Jahr geh ich vielleicht wieder Wandern ;)

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